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Mein Weg war nicht gradlinig. Zum Glück.

Ich bin Isabella Meßmer, Systemische Coachin, ehemalige Beamtin und jemand, die selbst lange nach der Antwort auf eine ziemlich große Frage gesucht hat:

Wie möchte ich eigentlich arbeiten und leben?

Heute begleite ich Beamtinnen und Beamte dabei, ihre eigene Antwort darauf zu finden.

Nicht aus der Theorie heraus. Sondern mit der Erfahrung aus Verwaltung, Privatwirtschaft, Führung, beruflicher Neuorientierung und meinem eigenen Weg vom sicheren Beamtenverhältnis in die Selbstständigkeit.

Ich kenne den Konflikt zwischen Sicherheit und Veränderung selbst.

Nach dem Abitur wusste ich vor allem eines:

Ich wusste nicht, was ich machen wollte.

Gleichzeitig fühlte es sich an, als müsste ich jetzt eine Entscheidung treffen, die den Rest meines Berufslebens bestimmen würde.

Also entschied ich mich für etwas Vernünftiges.

Public Management. Duales Studium bei der Freien und Hansestadt Hamburg. Ein sicherer Arbeitgeber, Geld während des Studiums und ein generalistischer Studiengang mit Recht, Betriebswirtschaft und Verwaltung.

Mein Gedanke war ziemlich einfach:

Das klingt sicher. Das klingt vielseitig. Und entscheiden kann ich mich später immer noch.

Damals ahnte ich nicht, dass genau die Frage nach Sicherheit, Entwicklung und beruflicher Zufriedenheit mich viele Jahre begleiten würde.

Was ich heute mitbringe:

Verwaltungserfahrung

Ich kenne Behördenstrukturen aus eigener Erfahrung.

Privatwirtschaft

Ich habe später bewusst auch außerhalb des öffentlichen Dienstes gearbeitet.

Wirtschaftspsychologie

Mich beschäftigt seit vielen Jahren, was Menschen in Organisationen antreibt.

Systemisches Coaching

Heute verbinde ich diese Perspektiven in meiner Arbeit als Coachin.

im System erlebt
0 J.
kennengelernt
0 Welten
Weltreise
0 Mon.
auf Ihren persönlichen Weg
0 Fokus

Ich habe meinen Weg nicht gefunden. Ich habe ihn immer wieder verändert.

Während meines Studiums beobachtete ich Kommilitonen, die ziemlich schnell wussten, was sie nicht wollten. Einige verließen das System noch während oder unmittelbar nach dem Studium. Ich bewunderte ihren Mut. Und gleichzeitig war für mich damals völlig klar:

Das könnte ich niemals. Ich hatte mich schließlich für Sicherheit entschieden.

Parallel zum Studium machte ich freiwillig ein Praktikum bei einer Unternehmensberatung in Düsseldorf. Plötzlich lernte ich eine völlig andere Arbeitswelt kennen. Andere Geschwindigkeit. Andere Statussymbole. Andere Vorstellungen davon, was Karriere bedeutet.

Auch dort fühlte sich nicht alles richtig an. Aber etwas hatte sich verändert: Ich wusste plötzlich, dass es noch andere Welten gibt. Und meine Neugier war geweckt.

Nach meinem Studium begann ich in der Hamburger Verwaltung zu arbeiten. Viele Abläufe wiederholten sich. Prozesse funktionierten seit Jahren auf dieselbe Weise. Vieles gab Sicherheit und Verlässlichkeit. Gleichzeitig merkte ich zunehmend, dass mir etwas fehlte.

Gestaltung. Entwicklung. Vertrauen. Neue Impulse.

Ich hätte bleiben können. Wahrscheinlich sehr lange. Aber irgendwann verstand ich:

Nur weil ich bleiben kann, bedeutet das nicht automatisch, dass ich bleiben möchte.

Gehen war zu diesem Zeitpunkt trotzdem keine Option. Also entschied ich mich für etwas Drittes: Verändern.

Ich suchte aktiv nach Menschen innerhalb der Verwaltung, die ebenfalls gestalten wollten. Über ein behördenübergreifendes Netzwerk lernte ich Menschen kennen, die Kulturwandel vorantreiben, neue Ideen ausprobieren und Verwaltung anders denken wollten. Plötzlich veränderte sich mein Blick. Nicht unbedingt das gesamte System war falsch. Aber meine Position darin passte nicht mehr zu mir.

Ich wechselte meine Aufgabe und arbeitete schließlich als persönliche Assistenz des Digitalchefs der Stadt Hamburg.

Auf einmal beschäftigte ich mich mit Menschen, Organisationen, Politik, Personalthemen, Kulturwandel und behördenübergreifender Zusammenarbeit. Ich organisierte Netzwerke und Veranstaltungen, lernte unterschiedlichste Menschen kennen und konnte gestalten. Verändern war damals genau die richtige Entscheidung. War es die Lösung für immer? Nein.

Und genau das war eine meiner wichtigsten Erkenntnisse. Eine gute Entscheidung muss nicht für immer richtig sein. Sie muss für das Leben passen, das wir gerade führen.

Sicherheit ist nicht für jeden Menschen dasselbe.

Für manche bedeutet Sicherheit ein Beamtenverhältnis. Für andere bedeutet Sicherheit finanzielle Unabhängigkeit. Für wieder andere ist es das Wissen, die eigene Situation verändern zu können. Ich musste erst lernen, herauszufinden, was Sicherheit für mich bedeutet.

Irgendwann wollte ich wissen, was außerhalb des Systems auf mich wartet.

Neben meiner Tätigkeit begann ich ein berufsbegleitendes Studium der Wirtschaftspsychologie. Mich faszinierten Fragen wie:

Warum bleiben Menschen in Situationen, die sie unzufrieden machen? Was macht gute Führung aus? Wie beeinflussen Strukturen unser Verhalten? Warum passen wir uns Organisationen an? Welche Rolle spielen Macht, Persönlichkeit und Gruppendynamiken? Und warum ist Arbeit für unser Selbstbild so wichtig?

Je mehr ich lernte, desto klarer wurde mir: Ich wollte nicht nur darüber nachdenken, wie Menschen in Organisationen funktionieren. Ich wollte selbst ausprobieren, wie sich eine andere Arbeitswelt anfühlt.

2020 ließ ich mich deshalb für eine berufliche Neuorientierung beurlauben. Das war für mich ein entscheidender Schritt. Ich musste nicht sofort alles aufgeben. Ich durfte ausprobieren.

Erst ausprobieren. Dann entscheiden.

Ich wechselte in die Privatwirtschaft und zog nach München. Dort arbeitete ich zunächst als persönliche Assistentin einer CEO in einem Diversity-Startup und später im Operations-Bereich eines Yoga-Unternehmens.

Wieder eine völlig neue Welt. Mehr Geschwindigkeit. Andere Freiheiten. Andere Herausforderungen. Und auch hier stellte ich fest: Privatwirtschaft ist nicht automatisch besser. Verwaltung ist nicht automatisch schlechter.

Diese Kategorien helfen uns erstaunlich wenig. Die wesentlich interessantere Frage lautet: Passt das Umfeld, in dem ich arbeite, zu dem Menschen, der ich heute bin?

Und dann kam der Abstand. Klarheit braucht manchmal ein bisschen Entfernung.

2022 heirateten mein Mann und ich. Danach machten wir etwas, das schon lange ein Wunsch von uns gewesen war: Wir gingen für eineinhalb Jahre auf Weltreise.

Zum ersten Mal seit vielen Jahren gab es keine nächste Karrierestufe, kein neues berufliches Ziel und keinen Lebenslauf, den ich optimieren musste. Ich hatte Zeit. Zum Lesen. Lernen. Nachdenken.

Ich beschäftigte mich intensiv mit Schlaf, Ernährung, Achtsamkeit, Lebensstil und der Frage, was eigentlich zu einem guten Leben gehört.

Und irgendwann wurde immer deutlicher: Ich wollte Menschen begleiten. Und nicht Organisationen optimieren oder die nächste Position erreichen. Einfach nur Menschen.

Aus all diesen Wegen ist meine heutige Arbeit entstanden.

Nach unserer Rückkehr nach München absolvierte ich meine Ausbildung zum Systemischen Coach.

Parallel arbeitete ich wieder in einer Führungsrolle und merkte, wie selbstverständlich Coachingelemente inzwischen Teil meiner Arbeit geworden waren.

Fragen stellen statt vorschnell Lösungen liefern. Perspektiven öffnen. Zusammenhänge sichtbar machen. Menschen dabei unterstützen, ihre eigenen Antworten zu finden.

Ich begann nebenberuflich zu coachen. Und irgendwann stand wieder eine Entscheidung an. Dieses Mal wusste ich ziemlich genau, was ich wollte.

Coaching sollte nicht länger neben meiner Arbeit stattfinden. Coaching sollte meine Arbeit sein. Heute bin ich selbstständig als Systemische Coachin. Und all die vermeintlichen Umwege meines Lebens sind ein wesentlicher Teil davon.

Verwurzelt in Werten. Offen für Ihren Weg.

Coaching funktioniert für mich nicht nach einem festen Rezept. Aber es gibt Grundsätze, die meine Arbeit bestimmen.

Wissbegierigkeit

Ich möchte verstehen, bevor ich bewerte. Deshalb interessieren mich nicht nur offensichtliche Probleme, sondern die Muster, Zusammenhänge und Dynamiken dahinter.

Authentizität

Eine berufliche Entscheidung muss nicht zu gesellschaftlichen Erwartungen, Ihrem Lebenslauf oder dem passen, was andere vernünftig finden. Sie sollte zu Ihnen passen.

Partnerschaft

Sie sind Expertin oder Experte für Ihr Leben. Ich bringe Fragen, Perspektiven, Methoden und einen unabhängigen Blick mit. Den Weg entwickeln wir gemeinsam.

Klarheit

Komplexe Situationen fühlen sich häufig unlösbar an, solange alles gleichzeitig im Kopf stattfindet. Wir sortieren, unterscheiden und machen Möglichkeiten sichtbar.

Eigenverantwortung

Ich sage Ihnen nicht, ob Sie bleiben, wechseln oder gehen sollten. Mein Ziel ist, dass Sie Ihre Entscheidung selbstbewusst und informiert treffen können.

Entwicklung

Nicht jede Veränderung muss radikal sein. Manchmal verändert eine neue Haltung bereits viel. Manchmal braucht es einen neuen Aufgabenbereich. Und manchmal einen echten Neuanfang.

Erfahrung allein macht noch kein gutes Coaching.

Mein eigener Berufsweg hilft mir, Ihre Situation zu verstehen. Für professionelle Begleitung braucht es für mich aber mehr als persönliche Erfahrung.

Ausbildung zum Systemischen Coach

Deutsche Akademie für Coaching, Training und Entwicklung (Berlin) - 820 Unterrichtseinheiten - 2024 bis 2025

Master in Wirtschaftspsychologie (M.Sc.)

Hochschule für Oekonomie und Management - 2017 bis 2020

Bachelor in Public Management (B.A.)

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg - 2013 bis 2016

Führung & Organisation in der öffentlichen Verwaltung

Behörde für Schule und Berufsbildung (Amt für Verwaltung, Amt für Bildung), Bezirksamt Altona (Dezernat Steuerung & Service), Senatskanzlei (Amt für IT & Digitalisierung) - 2013 bis 2020

Führung & Organisation in der Privatwirtschaft

Kienbaum Consultants International GmbH, Global Digital Women GmbH, Kale & Cake GmbH - 2021 bis 2026

„Ich möchte Sie nicht davon überzeugen, das Beamtentum zu verlassen. Und genauso wenig davon, darin zu bleiben. Ich möchte Ihnen helfen herauszufinden, welche Entscheidung wirklich Ihre eigene ist.“

Isabella Meßmer, Systemische Coaching & ehemalige Beamtin

Sie müssen Ihren nächsten Schritt noch nicht kennen.

Eventuell möchten Sie bleiben, aber anders arbeiten. Eventuell möchten Sie sich innerhalb des Systems verändern. Oder Sie fragen sich seit Monaten, wie ein Leben außerhalb des Beamtentums aussehen könnte.

Vielleicht wissen Sie aber einfach nur: So wie aktuell soll es nicht weitergehen.

Damit können wir anfangen. In einem kostenlosen und unverbindlichen Erstgespräch lernen wir uns kennen und schauen gemeinsam auf Ihre Situation.